Fidelity

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Fidelity wurde 1946 als Fidelity Management & Research in Boston durch Edward C. Johnson gegründet. Heute verwaltet Fidelity einige der weltweit größten und erfolgreichsten Aktienfonds sowie ausgezeichnete Renten-, Misch- und Geldmarktfonds, die zu mindestens 75 % in Bankguthaben investiert sind (Cashfonds). 255,5 Mrd. € Kundenvermögen wird insgesamt von Fidelity betreut. Dabei handelt es sich um eines der erfahrensten Teams aus aktuell rund 400 Anlageexperten weltweit, das für erfolgreiche Investments sorgt. 

In Deutschland eröffnete Fidelity 1992 das erste Vertriebsbüro in Frankfurt. Weitere Meilensteine in der Geschichte der Gesellschaft auf dem deutschen Markt waren der Start des Fondssupermarkts FundsNetwork im Jahr 2001 sowie die Gründung einer eigenen Kapitalanlagegesellschaft im Jahr 2005. Heute ist Fidelity Komplettanbieter auf dem deutschen Markt.

Fidelity managt unser Fondsportfolio Aktien Europa II, das aus verschiedenen Aktienfonds mit Schwerpunkt auf europäischen Unternehmen besteht.

Quelle: www.fidelity.de , Stand: Mai 2019

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Investment in Europa

Was ist das Be­son­de­re an Ihrem In­vest­ment­an­satz?

Neben 16 In­vest­ment­stand­or­ten und ei­ner glo­ba­len Prä­senz in 25 Län­dern hebt sich Fi­de­li­ty In­ter­na­tio­nal vor allem durch sein ein­zig­ar­ti­ges in­ter­nes In­vest­ment-Re­search von der Kon­kur­renz ab. Grund­sätz­lich kann man fest­hal­ten, dass wir für un­se­re Fonds ei­nen fun­da­men­ta­len Bottom-Up-In­vest­ment­pro­zess ver­wen­den. Wir le­gen gro­ßen Wert da­rauf, die be­triebs­wirt­schaft­li­chen Da­ten und das öko­no­mische Um­feld der Ti­tel, in die wir in­ves­tie­ren, im De­tail zu ver­ste­hen. Das gilt nicht nur für Ak­tien, son­dern eben­so für An­lei­hen und Geld­markt­pa­pie­re.

Durch Tref­fen mit Un­ter­neh­mens­ver­tre­tern ver­schie­de­ner Hie­rar­chie­ebe­nen und Fach­ab­tei­lun­gen ma­chen wir uns ein um­fas­sen­des Bild über das Po­ten­zial ei­nes Un­ter­neh­mens und sei­nes mög­li­chen zu­künf­ti­gen Ge­schäfts­er­folgs. Er­gänzt wird dies durch Ana­lysen des Un­ter­neh­mens­um­felds, wie etwa der Wett­be­wer­ber, Zu­lie­fer­er so­wie Kun­den­be­zie­hun­gen. Zu­sätz­lich ge­ben wir Stu­dien in Auf­trag, um Markt­po­ten­ziale ein­zel­ner Sek­to­ren oder Pro­dukt­inno­va­tio­nen von ex­ter­nen Fach­leu­ten va­li­die­ren zu las­sen – bei­spiels­wei­se für die Be­rei­che Me­di­zin­tech­nik, Brenn­stoff­zel­len und Bio­tech­no­lo­gie. Die­se Ab­deck­ung ei­nes gro­ßen Teils aller In­vest­ment­mög­lich­kei­ten macht uns na­he­zu un­ab­häng­ig von ex­ter­nem Re­search und ist ein Wett­be­werbs­vorteil.

Die Um­setz­ung die­ser Vor­tei­le durch ein mu­ti­ges Ab­wei­chen von den Bench­marks und sehr häu­fig ho­hen "active shares" ist da­bei ent­schei­dend, um un­se­ren Kun­den Fonds mit ei­nem lang­fris­ti­gen Mehr­wert über ei­nen ge­sam­ten Bör­sen­zy­klus an­bie­ten zu kön­nen.

Be­kannt­lich sind die Deut­schen nicht die größ­ten Ak­tien­in­ves­to­ren. Wie neh­men Sie den An­le­gern die Angst vor Ak­tien oder Fonds­in­vest­ments?

Das lang­an­hal­ten­de Nie­drig­zins­ni­veau macht vie­le klas­sische An­lage­for­men un­attrak­tiv, spe­ziell nach Ab­zug der In­fla­tion. Eine Al­ters­vor­sor­ge mit an­de­ren, uns Deut­schen teils un­ver­trau­ten oder we­ni­ger be­lieb­ten An­lage­for­men, wird zu­neh­mend wich­ti­ger. Fi­de­li­ty ist hier schon seit Be­ginn sei­ner Tä­tig­keit in Deutsch­land vor fast 30 Jah­ren ein ak­ti­ver Markt­teil­neh­mer, um die Idee des In­ves­tie­rens in Fonds an­statt ei­nes un­zeit­ge­mäßen, übermäßigen Spa­rens auf Kon­ten im Ge­dan­ken­gut der An­le­ger zu ver­an­kern. Be­kannt sind wir da­bei ge­rade für die Stär­ke, schwie­ri­ge Sach­ver­hal­te an­schau­lich und ein­fach zu ver­mitteln. Sei es in Ver­an­stal­tun­gen mit Kun­den, Mar­ke­ting­un­ter­la­gen für Be­ra­ter oder un­se­ren We­bi­na­ren.

Fi­de­li­ty steht in Deutsch­land ins­be­son­dere für eu­ro­päische Ak­tien­fonds. In un­se­rem Fonds­port­fo­lio Ak­tien Eu­ro­pa II sind Sie mit den fol­gen­den Fi­de­li­ty-Fonds­stra­te­gien ver­tre­ten: Fi­de­li­ty Eu­ro­pean Dy­namic Growth, Fi­de­li­ty Eu­ro­pean Growth, Fi­de­li­ty Euro Blue Chip und Fi­de­li­ty Ger­ma­ny. Was macht ein In­vest­ment in Eu­ro­pa lang­fris­tig so in­te­re­ssant?

Aus un­se­rer Sicht bie­tet Eu­ro­pa spe­ziell aus mikro­öko­no­mi­scher Sicht auf die Un­ter­neh­men un­se­res Kon­ti­nents lang­fris­ti­ges Wachs­tums­po­ten­zial. Eu­ro­pa bie­tet eine Fül­le von hoch­qua­li­ta­ti­ven und inno­va­ti­ven Un­ter­neh­men. Eu­ro­päische Un­ter­neh­men wer­den zu­neh­mend in­ter­na­tio­na­ler und bie­ten durch ihre glo­ba­len Um­sätze ei­nen ho­hen Di­ver­si­fi­ka­tions­grad. Gut ein Dri­ttel der Top 100 der glo­ba­len Mar­ken stammt aus Eu­ro­pa, was die Att­rak­ti­vi­tät die­ser Un­ter­neh­men un­ter­mau­ert.

Vie­le eu­ro­päische Un­ter­neh­men ha­ben in der Pha­se nie­dri­ger Zin­sen so­li­de ge­wirt­schaf­tet, Ver­schul­dun­gen re­du­ziert so­wie teils ho­he Cash-Po­si­tio­nen auf­ge­baut. Die­ser Um­stand spie­gelt sich größ­ten­teils noch nicht in den Prei­sen wi­der. Eu­ro­päische Ak­tien no­tie­ren wei­ter­hin mit ei­nem Ab­schlag zu ihren Pen­dants in den USA und bie­ten für uns als Stock­picker mo­men­tan zahl­rei­che attraktive Mög­lich­kei­ten.

Aber auch aus makro­öko­no­mi­schem Blick­win­kel ist die La­ge oft bes­ser als die Stim­mung, die häu­fig durch die po­li­tischen Schlag­zei­len etwa aus Frank­reich oder Italien ge­trübt wird. Zahl­rei­che Staat­en be­fin­den sich nach über­wun­de­ner Krise im Auf­wind. Das Nie­drig­zins­ni­veau wird wei­ter an­dau­ern, eine struk­tu­rel­le Er­höh­ung der Zin­sen ist für Eu­ro­pa noch nicht in Sicht. Han­dels­strei­tig­kei­ten des US-Prä­si­den­ten kon­zen­trie­ren sich mo­men­tan auf an­de­re Welt­re­gio­nen. Eu­ro­pa bie­tet so­wohl An­lage­chan­cen in arri­vier­te In­du­strie­län­der als auch in wachs­tums­star­ke Nach­züg­ler spe­ziell im Os­ten des Kon­ti­nents.

Die ge­nann­ten Fonds­stra­te­gien im Ak­tien Eu­ro­pa II er­ach­ten wir da­her als sinn­vol­le In­vest­ments der Al­ters­vor­sor­ge denn sie sind in Ak­tien in­ves­tiert, die lang­fris­tig von struk­tu­rel­lem Wachs­tum pro­fi­tie­ren. Au­ßer­dem tra­gen sie durch bran­chen­über­grei­fen­de Di­ver­si­fi­ka­tion zur Mäßi­gung des An­la­ge­ri­si­kos bei.

Stand: Juni 2019